Der nächste wichtige Termin!!! 


BAU und Umweltausschuss Sitzung am Montag den 30.5.16 um 17.00 bis 19.00 Uhr im Raatssaal des Rathauses, Kirchstrasse 1

 

Folgender Zeitplan ist für die 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 78 „Mühlengrund“ vorgesehen:

25.02.-24.03.2016: Öffentlich Auslegung

Einwendungen online und schriftlich bis zum 24.3.abschicken !

17.03.2016: Bürgerversammlung in Köhncke’s Hotel um 18.00Uhr

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten! Fragen stellen, Meinungen kundtun!

18.04.2016: Bau- und Umwelt Ausschuss

Hier wird die Entscheidung fallen...um viele TeilnehmerInnen wird gebeten!

25.04.16: VA und Rat (evtl. Satzungsbeschluss)

 Schicksal des Bauernhauses und der Obstbaumwiese wird beschlossen!

 

Verschiebungen im Zeitplan sind möglich, wenn bspw. von den Fachbehörden im Rahmen der Stellungnahmen weitergehende Untersuchungen gefordert werden. Dann evtl. erneute Auslegung.

 

Hallo, liebe Metjendorfer und Interessierte!      

Wie Sie vielleicht schon aus der Nordwestzeitung erfahren haben, plant die Wiefelsteder Gemeinde den Bau einer Seniorenwohnanlage auf dem Gelände des Fahhradhofs (Metjendorfer Landstraße 15). Im vorderen Bereich des Grundstücks, befindet sich ein altes Bauernhaus und im hinteren Bereich eine wunderschöne, gewachsene Grünfläche. Auf dieser Fläche stehen ca.20 uralte Apfelbäume, die zwar wenig gepflegt, aber einen Lebensraum für allerhand Getier und Pflanzen bietet. Umgeben von privaten Grundstücken hat dieses Biotop sich in absoluter Ruhe über fast 100 Jahre entwickeln können. Es gibt eine Wallhecke, alten Eichenbestand und verfallene Gebäude, die unter anderem als Unterschlupf für verschiedene Fledermausarten  dienen. Die alten Hochstämme der Apfelbäume sind von Moosen und Flechten bewachsen.

Das alte Bauernhaus ist  Teil einer alten Hofstelle, mit uralter Balkenkonstruktion und hat eine lange Geschichte von historischem Wert für die Metjendorfer. So ist der alte Feuerschlitten des ehemaligen Rauchhauses im Oldenburger Heimatmuseum im Magazin erhalten.

Wir Anwohner, die von dem Bauvorhaben der Gemeinde erfahren haben, fühlen uns überrumpelt und haben Angst, dass wie so oft in letzter Zeit, die Gemeinde über das Beschleunigte Verfahren im Rahmen der Innenbebauung, die Bürgerinteressen nicht berücksichtigt und das Vorhaben im Schnellverfahren durchwinkt.

Vorab möchten wir darauf hinweisen, dass wir keinesfalls die Notwendigkeit einer Seniorenwohnanlage verkennen. Die Dringlichkeit, die die Gemeinde hier mit dem demografischen Wandel begründet (bis zum Jahre 2030 eine Vervierfachung der Seniorenzahlen) ist uns bewußt, rechtfertigt aber keinesfalls ein Beschleunigtes Verfahren, da es sich um einen "Wandel" handelt, der naturgemäß erst allmählich einsetzt.

Die Artenschutzrechtliche Prüfung des Geländes kann aufgrund des Fledermausvorhabens auch nicht innerhalb von einigen Wochen durchgeführt werden und eine aussagekräftige Prüfung der Artenvielfalt ist erst im Frühjahr möglich.

Die Prüfung der Biodiversität auch im Kleinen ist von den Kommunen auf politischer Ebene gefordert und gerade für dichtbebaute Innenraumflächen angestrebt. Hier arbeitet die Gemeinde unserer Meinung nach ausgesprochen Umwelt vernachlässigend.

Die Prüfung des denkmalwürdigen Geländes in seiner Gesamtheit (Langhaus, Wallhecke, alter Eichenbestand, Obstbaumwiese und der hochwahrscheinlichen Artenvielfalt) sprechen hier enbenso gegen ein Beschleunigtes Verfahren, wie die Tatsache, das Metjendorf von der Wiefelsteder Gemeinde durch die Bebauung ohne Rücksicht auf Grünflächen und die attraktive Gestaltung des Ortsbildes, vielleicht auch durch die nicht vorhandene Nähe zum Wiefelsteder Gemeindeteil, die Bürgeridentität in Metjendorf schwächt.

Wir sind der Meinung, das eine eingehende Prüfung der gesamten Planung unter Einbezug und umfassender Information der Metjendorfer Bürger und Bürgerinnen in diesem Fall unerlässlich ist und die Innenraumbebauung als Grund für das Beschleunigte Verfahren hier auf keinen Fall zur Anwendung kommen sollte.

Wir appelieren an alle Parteien, ihren jeweiligen Ermessensspielraum zur Genehmigung des Beschleunigten Verfahrens in diesem Fall unbedingt neu zu überdenken und für Metjendorfs Identität und einen attraktiven Dorfmittelpunkt die Bevölkerung miteinzubeziehen in eine rücksichtsvolle Planung.

Unserer Meinung nach sollte die Grünfläche nebst alter Obstbaumwiese erhalten bleiben und das komplette Gelände mit dem denkmalwürdigen Langhaus als Gesamtfläche mit historischem und ortsbildprägendem Charakter für alle Bürgerinnen und Bürger wiederhergestellt werden.

Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung!

Haben Sie Fragen? Bitte rufen Sie uns an [*0441 93658214*] oder schreiben Sie uns eine E-Mail [*atelier@bettina-hauke.de*].

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Obstbaumwiese-Metjendorf | atelier@bettina-hauke.de